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Information zur Kostenentwicklung im Transportmarkt 2007
Veränderte Rahmenbedingungen führen zu signifikanten Kostenveränderungen und wirken einschneidend auf die Kostensituation bei der Erbringung logistischer Dienstleistungen. Faktoren der aktuellen und zukünftigen Kostensteigerungen: - durch Konjunkturaufschwung erhöhter Bedarf an Laderaum in Spitzenzeiten - Entwicklung der Energie- und Arbeitskosten verteuern die Bewirtschaftung von Logistikflächen deutlich Einführung der EU-Lenk- und Ruhezeitvorschriften (EU-VO 561/2006) - Verkürzung der Wochenarbeitszeit der Fahrer von derzeit von 74 auf 60 St., - ab 11.04.2007 auf 56 St. Lenk- und Arbeitszeit /Woche, - Einsatzminderung pro Fahrer von 24,32%, was entsprechend auf die Kapazitätsauslastung des Equipments durchschlägt Einführung der neuen EU-Richtlinie (EU-VO 3821-85) zum Einsatz von digitalen Kontrollgeräten - vermehrte Kontrolle und totale Transparenz die Arbeitszeiten der Fahrer durch Polizei und Bundesamt für Güterverkehr - Einschränkung der Flexibilität in der Tourenplanung Verknappung von Laderaumkapazitäten - vermehrte Insolvenzen von Selbstfahrern und Transporteuren mit max. 5 Fahrzeugen, somit erheblicher Rückgang von verfügbaren Subunternehmen und Verteuerung der vorhandenen Frachtführerleistungen, - Lohnkostensteigerungen aufgrund erheblichen Rückgangs von zuverlässigem Fahrpersonal - Neue Transportunternehmen kommen momentan nicht auf den Markt, durch kostenintensive Restriktionen kein Anreiz vorhanden Versicherung - Verteuerung der Versicherungspolicen um 10% durch schlechten Schadensverlauf der Solidarpolice im Branchengesamtbereich (KFZ und Güter) - Geringere werdende Sicherungsanteilung der Transportgüter Netzwerke - Preisanpassungen unserer Vertragspartner in Stückgutverbundsystemen Export - Durch hohes Exportvolumen fehlen Rücklaufmengen, vorrangig aus Frankreich, Benelux und Skandinavien Finanzierungen - Verteuerung durch steigendes Zinsniveau (Derzeit in 5 Zinsschritten durch negatives Branchen-Rating der Banken) Einkauf Rohstoffe - Gestiegene Preise wirken sich aus beim Einkauf von Reifen, Öl- und sonstigen Betriebsmitteln aus Maut - Anhebung um 0,02 €/km nach Achsenanzahl und Schadstoffklassen - Werkstätten / Reparaturen - Verteuerung durch Kostenumlage um bis zu 5% Investitionen - Verteuerungen beim Einkauf von Nutzfahrzeuge um 7 – 10% - Gestiegene Technische Fahrzeuganforderungen (EURO-Norm 4 + 5 sowie digitaler Tacho, On-Board-Unit / Mautgeräte etc.) Die Preisentwicklung beim Kraftstoffeinkauf kann nicht sicher eingeschätzt werden, von einem erneuten Anstieg ist aber durch die Einführung der Biokraftstoffquote ab 2007 auszugehen. |
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